LTC Baustellemanagement | Case: Gemeinde Woerden
16189
page-template,page-template-full_width,page-template-full_width-php,page,page-id-16189,ajax_fade,page_not_loaded,,qode-title-hidden,qode-theme-ver-11.2,qode-theme-bridge,wpb-js-composer js-comp-ver-5.4.7,vc_responsive

Interview mit Mark van Baaren, Gemeinde Woerden

Die Gemeinden Oudewater und Woerden arbeiten seit dem Januar 2015 zusammen. Das bedeutet, dass beispielsweise Bereiche wie IT und Verwaltung gemeinsam genutzt werden. Die Organisation von Woerden arbeitet für beide unabhängige Gemeinden, d.h. beide Gemeinden nutzen auch das LTC. Nachfolgend finden Sie ein Interview mit Mark van Baaren, Verkehrsmanager. Er war mitverantwortlich für die Implementierung von LTC Temporäre VerkehrsMaßnahmen, die Softwarelösung, mit der das Einreichen eines Antrags durch den Bauunternehmer, sowie auch die Abstimmung, Genehmigung und die Erteilung einer Genehmigung durch die Gemeinde in lediglich einem System verarbeitet wird.

Können Sie etwas über das erzählen, was bei der Gemeinde Woerden bezüglich Erreichbarkeit und Verwaltung des öffentlichen Raums passiert?

In Woerden hatten wir einen Rückstand in Bezug auf die Verwaltung des öffentlichen Raums. Um diesen Rückstand aufzuholen, hat der Rat ein zusätzliches Budget zur Verfügung gestellt. Das bedeutet, dass wir in den nächsten Jahren viele Projekte (größere Instandhaltungsarbeiten und Rekonstruktionen) durchführen werden. Damit es überschaubar bleibt, haben wir beschlossen, das LTC Straßenbauarbeiten und Veranstaltungen zu nutzen. Damit möchten wir verhindern, dass Arbeiten auf der Umleitungsstrecke eines anderen Projekts stattfinden. Außerdem möchten wir unsere Verkehrsteilnehmer gut darüber informieren, wann welche Straßen gesperrt sind. Die Tatsache, dass die unterschiedlichen Anbieter von Navigationssystemen auch Zugang zu LTC haben und in ihren Navigationssystemen angeben können, welche Straßen gesperrt sind, ist ebenfalls ein wichtiger Vorteil des Arbeitens mit LTC.

Was war für Woerden der Anlass, nach einer Lösung für temporäre Verkehrsmaßnahmen zu suchen?

Wir erkannten die Nützlichkeit und die Notwendigkeit einer Implementierung der Arbeiten in LTC Straßenbauarbeiten und Veranstaltungen, aber aus reinem Zeitmangel sind wir nicht dazu gekommen, dies auch wirklich zu tun. Während einer Tagung der Provinz Utrecht habe ich jemanden aus der Provinz Zuid-Holland gesprochen. Er arbeitete bereits mit LTC Temporäre VerkehrsMaßnamen und erzählte mir, dass alle Bauunternehmer die Arbeiten selbst in das System eingeben. Ich setzte mich daraufhin mit dem Account Manager von Andes in Verbindung und nach einer Reihe von Gesprächen haben wir beschlossen, auch in Woerden mit LTC Temporäre VerkehrsMaßnahmen zu arbeiten. Nicht nur aus Sicht der ‘Bequemlichkeit’, sondern auch um die Kommunikation der Straßensperrungen zu einer geteilten Verantwortlichkeit zu machen. Nämlich die der Gemeinde (des Auftragnehmers und der Abteilung Verkehr) und die des Bauunternehmers.

Können Sie etwas über die Arbeitsweise und Zusammenarbeit erzählen (zum Beispiel mit den Bauunternehmern bzw. anderen Parteien)?

Die Tatsache, dass sie die Arbeiten selbst in das System eingeben mussten, wurde von den Bauunternehmern sofort positiv aufgenommen. Offensichtlich ist es durchaus üblich, dass Bauunternehmer selbst für die Kommunikation verantwortlich sind und sie waren fast ausnahmslos positiv, mit LTC Temporäre VerkehrsMaßnahmen beginnen zu können. Ich habe sie darum gebeten, eventuelle Verbesserungsmöglichkeiten, die sie erkennen, an uns weiter zu geben, sodass wir es gemeinsam zu einem Erfolg bringen. Dieser Ansatz scheint zu funktionieren, denn ich erhalte keine negativen Signale.

Was ist Ihrer Meinung nach die wichtigste Verbesserung?

Ein großer Vorteil ist meiner Meinung nach, dass Verkehrsteilnehmer mit Live-Navigationssystemen sehen, welche Straßen gesperrt sind. Die Navigation berücksichtigt diese nämlich bereits.
Des Weiteren können wir in Zukunft bei der Verarbeitung der Anträge für Sperrungen eine Menge Zeit sparen. Heutzutage werden Anträge komplett eingereicht, sodass wir nicht hin und her telefonieren brauchen, um weitere Informationen anzufordern. Falls dem Antrag nicht alle Informationen hinzugefügt sind, kann der Antrag schlicht nicht eingereicht werden. Außerdem ist es positiv, dass Bauunternehmer selbst auch sehen können, wenn in der Umgebung Bauarbeiten stattfinden und so können sie Ihre Planung darauf abstimmen. Ich habe auch schon verschiedene Male gehört, dass das bereits geschehen ist, ohne dass sich die Gemeinde darin einmischen brauchte, das ist einfach toll!